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Stille Wälder, romantische Flüsse & wilde Wege

Landschaftsimpressionen nicht nur aus der Südheide

Die Piktorialisten des beginnenden 20. Jahrhunderts entwickelten die Fotografie zu einer neuen Kunstform. Sorgfältig vorbereitete Landschaftsfotos mit klassischem Bildaufbau sollten in einer Reihe mit Gemälden stehen.

Damals bedienten sich die Fotokünstler noch aufwendiger Druckverfahren um Tonwerte, Farbe und Schärfe eines Bildes zu steuern. Das gewünschte Ergebnis erforderte zusätzlich eine sorgfältige Nachbearbeitung der Abzüge oder Negative.

Fotografie ist für mich auch heute mehr als die mechanische Abschrift der Natur. Im Vordergrund steht nicht die sachliche Wiedergabe eines konkreten Ortes, sondern eine subjektive Interpretation der Szenerie.

Den letzten Schliff erhielten die Fotos in der „Digitalen Dunkelkammer“ des Computers und einige auch zusätzliche Effekte. Die Bildwerke sollen ein wenig die Anmutung von Werken des Impressionismus ausstrahlen – von der kalten Objektivität der Digitalfotos des 21. Jahrhunderts befreit.

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